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Impfpflicht ab 1. Februar 2022 Dr. Hubert Niedermayr

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Anon Austria
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22 Nov 2021

⁣„Letztes Mittel“ oder „höchste Zeit“? Rekonstruktion der Debatte um die Impfpflicht.
Gast: Dr. Hubert Niedermayr, Jurist und Philosoph, Autor des Buches „Exit Covid! Plädoyer für die Impfpflicht“.
Moderation: Andrea Hauer.


⁣Eine allgemeine Impfpflicht wird ab sofort vorbereitet und soll ab 1. Februar gelten, das hat die Bundesregierung am Freitag, 19.11. bekannt gegeben. Die Forderung nach einer Impfpflicht war in den letzten Wochen immer lauter geworden.
Seit Wochen verlangte die Bioethikkommission die Impfpflicht für Berufsgruppen „mit besonderer Verantwortung“ und sämtliche körpernahe Dienste; unlängst riefen die Patienten-Anwaltschaften die Bundesregierung auf, als „letzte“ Maßnahme "eine zeitlich befristete, allgemeine Impfpflicht für die gesamte österreichische Bevölkerung (mit allfällig medizinisch begründeten Ausnahmen) zu verordnen. Auch die Ärztekammer forderte dringend eine „generelle Corona-Impfpflicht“. Ebenso tun das viele Spitalsbedienstete, die das Leiden der nach Luft ringenden Kranken tagtäglich sehen, oder Menschen, deren Operationen verschoben werden, und – wie man vor den Impfstraßen hören kann – viele, die sich jetzt anstellen für „den 3. Stich“.
Warum wurde auf politischer Ebene nach fast zwei Jahren Pandemie so verhalten darüber diskutiert? Wie kommt es, dass es „mutig“ scheint, sich deutlich für Pflichten auszusprechen, die Staatsbürger:innen neben allen Rechten haben? Warum wird das Geimpft-werden in einer Seuche mit deutlicher Übersterblichkeit in überwiegendem Maße als „etwas Persönliches“ angesehen und nicht als etwas, das zum „Herdenschutz“ und dem Wohlergehen der Gemeinschaft beträgt?
Andrea Hauer spricht mit dem Juristen und Philosophen Hubert Niedermayr, der sich in seinem kürzlich erschienenen Buch „Exit Covid! Plädoyer für die Impfpflicht“ damit auseinandersetzt.

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