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Gerald Grosz über eine mögliche Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten

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Anon Austria
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07 Jan 2022

⁣Liebe Freunde!

Das Amt des Bundespräsidenten ist die höchste und direkt durch das Volk gewählte Verantwortungsfunktion des Staates. Viel zu lange wurde dieses Amt als Gut Aiderbichl der Parteien missbraucht, wohin man politische Frühpensionisten am Ende ihrer Karriere verschoben hat. Das Bundespräsidentenamt darf keine verlängerte Werkbank eines Pflegeheimes und der Parteizentralen mehr sein. Diese Funktion ist verstaubt, nicht zuletzt auch durch den derzeitigen, höchst parteiisch agierenden Amtsinhaber, ja fast sinnlos geworden. Van der Bellen ist der Häuptling gespaltene Zunge, der zu oft bewiesen hat, mit zweierlei Maß zu messen, auf einem Auge schlichtweg blind zu sein. Statt zu einen, hat er der Regierung die Stange gehalten, sämtliche durch den VfGH festgestellten Verfassungsbrüche pardoniert. Statt hinter seinem Volk zu stehen, stand er an der Seite der Chaoten, der Korruptionisten und der Mächtigen. Statt für Recht und Ordnung und für Stabilität zu sorgen, hat er in der Hofburg die Wünsche aus dem Kanzleramt brav apportiert, zugesehen als die Regierung durch zig Minister- und Kanzlerwechsel zu einem Laufhaus, ja Österreich durch die laufenden Korruptionsskandale zum Gespött der Welt wurde. Das Hemd des linken Grünen war ihm halt immer näher als der rot/weiß/rote Rock. Dieses Amt muss neu definiert werden, und zwar als oberster, unabhängiger, objektivster und gerechtester Vertreter des Volkes. Viele Bürgerinnen und Bürger haben mich die letzten Monate mit dem Wunsch kontaktiert, ich solle doch wieder politisch aktiv werden. Eine parteipolitische Funktion kommt für mich nicht mehr in Frage, das habe ich klargestellt. Mein Wort hält! Aber ich verhehle nicht, dass ich aufgrund der vielen Vorschläge unterschiedlichster Menschen unseres Landes gründlich darüber nachdenke, um das unabhängige, parteifreie Amt des Bundespräsidenten der Republik Österreich tatsächlich zu kandidieren. Dies gehört wahrlich zu den wichtigsten Entscheidungen meines Lebens, hat Auswirkungen auf meinen Mann, meine Familie, mein persönliches Umfeld und in erster Linie hat es Auswirkungen auf meine Heimat. Gründlich überlegen heißt, sich die Zeit zu nehmen, eine Entscheidung zu treffen, dahinter zu stehen. Und dies werde ich tun und im Sommer meine Entscheidung bekannt geben. Für mein Land, für die Österreicherinnen und Österreicher, für die Vernunft!

Euer Gerald Grosz

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