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Über die widerwärtige Freude an Trumps Corona-Infektion

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Christian Kumhofer
Christian Kumhofer
04 Oct 2020

⁣Frau Euke Frank,

bis vor wenigen Stunden nahm die Menschheit von Ihrer Existenz kaum Notiz, außer vielleicht Ihr GIS-Gebühren finanzierter Lebenspartner und lebenslang pragmatisierter Oberarroganzling des Öffentlich-Rechtlichen Armin Wolf, der Ihnen in Sympathie und Empathie scheinbar um nichts nachsteht. Wobei, einer solchen jenseitigen Paarung ist zu gratulieren! Da hat sich tatsächlich Topf und Deckel gefunden. Das passt wie die Faust aufs Auge. Jedem Tierchen sein Pläsierchen, jedem Wolf eine Frank. Zurück zu Ihren jüngsten Internetergüssen: Ihr Schmierenblatt Women, dessen Chefredakteurin Sie sich schimpfen, sich mit einer mickrigen Auflage gerade einmal über Wasser haltend, über die jeder Dorfinfluencer aus Hinterscheißklapperdorf nur mehr lautstark lachen kann, kennt man nicht einmal hierzulande. Aber es ist Ihre geifernde Grundhaltung, Ihre menschenverachtende Einstellung, die in einem Tweet unlängst zum Ausdruck kam und Sie überhebliche Minimalistin des Geistes auf die Titelseiten der Onlineausgaben schwemmt. Mit dem formulierten Wunsch „Ein bisschen Röcheln für Trump“ übermittelten Sie dem Corona infizierten US-Präsidenten die offenbar in Ihrer Familie gepflogene Art von „Genesungswünschen“. Widerwärtig, Frau Frank. Man kann über Trump ja denken was man will, aber man kann ihn kritisieren, ja ihn demokratisch bekämpfen, aber einem Menschen eine Erkrankung, ja sogar einen schweren Verlauf oder vielleicht den Tod regelrecht an den Hals zu wünschen. Widerwärtig, Frau Frank. Jene die mit dem Vorschlaghammer ihre Form der Moral und Empathie jedem der nicht bei Drei auf dem Baum ist aufzwingen sind nun jene, die die tiefsten Schubladen des zwischenmenschlichen Umgangs bedienen, wenn es sich gegen einen Menschen richtet, der politisch nicht opportun ist. Dummes Internetgerülpse einer intellektuellen Hochstaplerin, einer armen Kreatur, die etwas besseres sein wollte, aber ständig daran scheitert. Wo ist die geheuchelte Menschlichkeit, die wie eine Monstranz vor sich hergetragene Toleranz, wenn es um einen Trump geht. Wie jüngst Ihre kleine Schwester im Geiste, die deutsche Filialleiterin der schwedischen Weltuntergangssekte Luisa Neubauer, die ihre Freude über die Krankheit eines Menschen kaum verbergen konnte. Gut, die Göre ist gerade einmal 24 Jahre alt, hat nichts in ihrem Leben geleistet, keine Lebenserfahrung und offenbar auch keine Erziehung. Aber Sie, eine sich erwachsen gerierende Frau?

Und nun ziehen Sie sich ins Eck der Beleidigten zurück. Sie wurden beschimpft, Sie wurden im Internet für Ihr Gift verächtlich gemacht, gedroht hat man ihnen. Das ist das übliche Spiel jener, die groß und widerlich austeilen, aber klein beim Einstecken sind. Ich sagte doch, jeder Frank einen Wolf. Am besten Sie packen Ihr Pinkerl in der Redaktion, verlassen die österreichische Medienwelt mit Ihren abartigen Gedanken. Drah Di, putz Di, schleich Di, Frau Frank!

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