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Der Rassismus des WDR - Deutschlands Handball zu „weiß“ und zu „deutsch“

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Christian Kumhofer
Christian Kumhofer
22 Jan 2020

Der WDR, spätestens seit der politisch korrekten Gesangseinlage „Die Oma ist ne alte Umweltsau“ endgültig zum ideologischen Umerziehungslager verkommen, liefert pünktlich im neuen Jahr eine weitere Geschmacksprobe seiner politischen Korrektheit: „Deutschlands Handballspieler sind zu weiß und zu Deutsch“, lautet das eindeutige sportliche Urteil der Zeitgeistprostituierten im Öffentlich-Rechtlichen und liefert dem geneigten Seher ein schönes Beispiel für gelebten Rassismus nach Lehrbuch. Ja, die bloße und zudem abfällige Kategorisierung von Menschen nach Aussehen und Herkunft fällt eindeutig unter Rassismus, reiht sich doch wunderbar auch in die seit einiger Zeit umgreifende Phobie vor dem „alten, weißen, Mann“ ein. Der WDR, der sich nun mit der Rassismuskeule selbst erschlagen hat und im Umkehrschluss übrigens auch jene bisher als fremdenfeindlich kategorisierten Kritiker taxfrei pardoniert, die Fußballmannschaften beispielsweise als „zu schwarz oder zu Türkisch“ klassifizieren. Ich gratuliere den Verantwortlichen des WDR zu Ihrer unabsichtlichen Weitsicht, sich selbst im verbissenen Kampf um Gleichmacherei förmlich in den gutmenschlichen Hintern gebissen zu haben. All das passiert halt nur, wenn der ideologische Stammbaum ein Kreis und der politische Inzest sein Werk getan hat. Und da hätte ich auch noch einige gute Vorschläge und Ideen, wie man mit Quote und Gleichmacherei das Leben dann ein wenig bunter macht. Die deutsche Fußball-Damenmannschaft ist mir beispielsweise zu weiblich und übrigens auch zu deutsch. Mit ein paar männlichen Taschenbillardspielern aus Japan könnten wir rasch Abhilfe schaffen. Das Herren-Federballteam von Mülheim an der Ruhr könnte auch einige weibliche Schachspielerinnen aus Islamabad vertragen. Überhaupt ist der Westdeutsche Rundfunk schon kraft Namen zu Deutsch! Wie wär es mit Radio Eriwan 2.0 und ein paar Redakteure aus Nordkorea könnte dort auch Unterschlupf finden. Zur Stärkung des asiatischen Elements Deutschlands. Für die boarischen Schuhplattler würden sich auch polyniesische Hula-Hula-Tänzerin gut machen, aber nur wegen dem Gendern. Und erst die tschetschenischen Volkstanzgruppen mit ihrer Kalaschnikov-Polka. Wunderbar. Abseits der humorvollen Betrachtung der Irrwege des WDR, geht es doch den Damen und Herren Journalisten um etwas ganz anderes: Um die Verleugnung der eigenen Identität, der eigenen Nation, der Herkunft – von der als Umweltsäue titulierten Großelterngeneration bis hin zur Gegenwart im Sport. Und ja, diese Versuche sind spaltend, zerstörerisch und tatsächlich aufwiegelnd. Prophetisch meinte Sarrazin: Deutschland schafft sich ab und war sich selbst wahrscheinlich nicht bewusst, dass dies schneller eintritt, als gedacht.

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